Checkpoint Charlie in Berlin 

Der Checkpoint Charlie, eine der wichtigsten Touristenattraktionen Berlins, stellt eines der letzten Symbole des Kalten Krieges dar, der sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gegen die USA und die URSS richtete. Der Checkpoint Charlie muss als das stärkste Symbol der Teilung Deutschlands und der politischen Weltlage jener Jahre gelten. 

Die Berliner Mauer wurde 1961 auf Beschluss der DDR-Regierung gebaut. Kurz darauf beschloss der US-Präsident John F. Kennedy, dass die amerikanischen Streitkräfte in Berlin drei Checkpoints in der Mauer öffnen mussten. Diese Kontrollpunkte gaben dem diplomatischen Korps und den alliierten Streitkräften die Möglichkeit, den westlichen Teil Berlins und zurück zu passieren und zu betreten. Checkpoint Charlie wurde der berühmteste und erhielt seinen Namen vom amerikanischen Alphabet: Die anderen hießen Alpha (A) und Bravo (B). Aus diesem Grund wird dieser Checkpoint Charlie auch einfach als „Checkpoint C“ bezeichnet. 

Checkpoint Charlie ist ein echter historischer Ort: Hier spielten sich viele wichtige historische Fakten während des Kalten Krieges ab. 1961 standen sich hier beispielsweise sowjetische und amerikanische Panzer gegenüber und sowohl Kennedy als auch der sowjetische Präsident Nikita Chruschtschow besuchten den Checkpoint nach seinem Bau. 

Der Standort liegt direkt im Zentrum Berlins, an der Verbindung der Friedrichstraße mit der Zimmerstraße und der Mauerstraße, die aus anderen älteren historischen Gründen „Wall Street“ bedeutet. Die Nachbarschaft ist Friedrichstadt. Dieser Kontrollpunkt ist auch heute berühmt, weil er in vielen Spionagefilmen als wahres Symbol des Kalten Krieges auftaucht. Bis 1962 war es das einzige Tor für Ausländer, die Berlin besuchten, das die Möglichkeit gab, von einem Teil zum anderen zu gelangen. 

Der Checkpoint Charlie wurde 1990 entfernt, ein Jahr nach dem Fall der Berliner Mauer, als die Wiedervereinigung Deutschlands bereits fast abgeschlossen war. Da es entfernt wurde, können Besucher eine Nachbildung genau an derselben Stelle finden, an der sich Checkpoint C befand, sowie eine Reihe von Ziegeln, die den Mauerpfad nachzeichnen. Den Originalbau können Sie im AlliiertenMuseum in der Stadt Zehlendorf besichtigen. Die Wache, ein weiterer Teil von Checkpoint C, wurde erst im Jahr 2000 entfernt und jetzt nehmen Geschäfte und Büros diesen Platz ein. 

Ein weiterer Vorschlag ist auch ein Besuch im Haus am Checkpoint Charlie, dem Museum, das nach dem Bau der Berliner Mauer gebaut und in den 90er Jahren erweitert wurde. Es befindet sich nur einen Meter von der ursprünglichen Position entfernt und soll ein Aufruf zur Freiheit sein. Verpassen Sie also bei Ihrem nächsten Berlin-Trip nicht den Checkpoint Charlie und erleben Sie die große Stadtgeschichte. 

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